Viele Hände, die tragen – von Alfred Riepenhusen und anderen Helfern

Nachricht Basbeck, 17. Oktober 2026

„Das habe ich gerne gemacht“, sagt Alfred Riepenhusen und lächelt bescheiden. Der gelernte Maler, der in Basbeck zu Hause ist, hat bei der Restaurierung des Erdbestattungswagens auf dem kircheneigenen Friedhof mitgeholfen und damit Friedhofsgärtner und Küster Jens Maier tatkräftig unterstützt.

Handwerkliches Können

Der Wagen ist inzwischen vollständig restauriert. Mit seinem handwerklichen Können hat Riepenhusen dazu beigetragen, ein Stück Friedhofsgeschichte zu erhalten. Doch damit ist die Arbeit noch nicht vorbei. Als Nächstes stehen das Garagentor, die Tür und der Schaukasten vor der Kapelle auf seinem Arbeitsplan. Auch dort wird Alfred Riepenhusen wieder mit Pinsel und Farbe zu Werke gehen und  dafür sorgen, dass alles wieder ordentlich aussieht.

Sie sind oft nicht im Mittelpunkt, aber sie sind da

Riepenhusen ist einer von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Ev.-luth. Kirchengemeinde An der Oste – und zugleich ein Beispiel für ein Engagement, das trägt. Im gesamten Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich – in den Gemeinden, Gruppen und Einrichtungen. Sie sind oft nicht im Mittelpunkt, aber sie sind da: Sie organisieren, besuchen, gestalten, singen, kochen, pflegen Grünanlagen – oder helfen, wo eine zweite Hand gebraucht wird.

Vieles davon bleibt im Hintergrund

In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers sind insgesamt rund 120.000 Menschen ehrenamtlich aktiv. Sie gestalten immer wieder Andachten und Gottesdienste, organisieren Veranstaltungen, wirken in Chören mit, übernehmen Aufgaben in Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit – und tragen so das Gemeindeleben an vielen Orten mit. Vieles davon bleibt im Hintergrund – bis etwas nicht mehr funktioniert. Gerade dann wird sichtbar, wie viel an diesem Einsatz hängt.

Ein dickes Dankeschön an alle Helfer

Das weiß man natürlich auch in der Kirchengemeinde An der Oste sehr zu schätzen: Pastorin Martina Wüstefeld und Johannes Drechsler, Pfarrverwalter in Ausbildung, danken Alfred Riepenhusen und allen anderern ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in "ihrer" Gemeinde – für ihre Zeit, ihr Können und ihre Bereitschaft, sich um das zu kümmern, was leicht übersehen wird.