Bachfest – Kulturerbe der drei "Bauerndome" wird gewürdigt

Nachricht Kirchenkreis, 23. März 2026

Im Rahmen des 4. Internationalen Bachfestes Hamburg im April 2026 wird das reiche europäische Kulturerbe der drei Bauerndome im Land Hadeln – St. Nikolai in Altenbruch, St. Jacobi in Lüdingworth und St. Severi in Otterndorf – in besonderer Weise gewürdigt.
Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Olaf Lies präsentieren die Carl Philipp Emanuel Bach Akademie Hamburg, die Stiftung Historische Orgeln Altenbruch und Lüdingworth sowie der Verein zum Erhalt der Gloger-Orgel Otterndorf ein außergewöhnliches Konzertprojekt im Dreiklang dieser historisch bedeutsamen Kirchen.

Antonio Di Dedda und Soyoung Park in Altenbruch

Den Auftakt bildet am Ostersonntag, 5. April 2026, um 10 Uhr ein Festgottesdienst zum Osterfest in der St.-Nikolai-Kirche in Altenbruch. Hier musizieren Antonio Di Dedda (Klapmeyer-Orgel) und Soyoung Park (Barockvioline) Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach.

Weitere Bach-Kompositonen in Lüdingworth

Am darauffolgenden Samstag, 11. April 2026, um 11 Uhr, erklingen in der St.-Jacobi-Kirche in Lüdingworth weitere Kompositionen beider Bach-Komponisten, interpretiert von Hansjörg Albrecht und Soyoung Park (Barockvioline). Der Eintritt an der Tageskasse kostet 15 Euro, Kinder und Jugendliche sind frei.

Den feierlichen Abschluss des Projekts bildet am selben Tag, Samstag, 11. April 2026, um 18 Uhr, ein festliches Kantatenkonzert in der St.-Severi-Kirche zu Otterndorf. Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht werden vier Kantaten von Johann Sebastian Bach aufgeführt – dargeboten von Mitgliedern des NDR-Vokalensembles und des NDR-Barockinstrumentalensembles. An der berühmten Gloger-Orgel wirkt Christian Müller mit. Der Eintritt an der Tageskassse kostet 39 Euro, Ermäßigung ist möglich.

Juwelen des europäischen Kulturerbes

Mit der Teilnahme am Internationalen Bachfest soll die herausragende Qualität der historischen Denkmalorgeln in den drei Bauerndomen des Landes Hadeln stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Diese Instrumente sind wahre musikhistorische Juwelen des europäischen Kulturerbes – klingende Zeugen einer reichen norddeutschen Orgeltradition. Und was wäre ihre sorgsame Restaurierung wert, wenn ihr einzigartiger Klang nicht in Konzerten lebendig werden und von vielen Menschen gehört und erlebt werden könnte?