Blick nach vorn: Kirchenkreis stärkt Ökumene, Jugend- und Bildungsarbeit

Nachricht Kirchenkreis, 15. Januar 2026

Bewahren. Weiterdenken. Begleiten – diese drei Stichworte prägten die jüngste Kirchenkreiskonferenz. In den Beratungen wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Strukturen und bewährte Arbeitsfelder im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln sind – und zugleich der Mut, neue Themen aufzugreifen und gesellschaftliche Veränderungen ernst zu nehmen. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder die Frage, wie Kirche Menschen heute verantwortungsvoll begleiten und Orientierung geben kann.

Die zahlreichen Arbeitsbereiche werden in ihrer Vielfalt fortgeführt

Ein zentraler Schwerpunkt der Videokonferenz lag auf der Klärung und Weiterentwicklung der zahlreichen Beauftragungen im Kirchenkreis. Die bestehenden Arbeitsbereiche – von Frauen- und Männerarbeit über Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit, Kindergottesdienst, Diakonie, Öffentlichkeitsarbeit und Notfallseelsorge bis hin zu Kirchenmusik, Kirche und Tourismus, Erwachsenenbildung, Ehrenamtsförderung und Kita-Arbeit – werden in ihrer Vielfalt fortgeführt und weiter inhaltlich ausgestaltet. Damit bleibt die breite Aufstellung des Kirchenkreises in Seelsorge, Bildung, sozialem Engagement und kirchlichem Leben erhalten.

Bereich Ökumene wird künftig erweitert und neu gefasst

Zugleich wurden gezielt neue inhaltliche Akzente gesetzt. So wird der Bereich Ökumene künftig erweitert und neu gefasst: Die bisherige konfessionelle Ökumene geht im neu benannten Aufgabenfeld „Interreligiöser Dialog“ auf. Damit reagiert der Kirchenkreis auf die wachsende religiöse Vielfalt in der Gesellschaft und setzt bewusst auf Austausch, Verständigung und Zusammenarbeit über Konfessions- und Religionsgrenzen hinweg.

Ein weiteres neues Arbeitsfeld ist die Beauftragung für Kriegsdienstverweigerung. Angesichts aktueller weltpolitischer Entwicklungen soll dieser Bereich künftig stärker begleitet werden, um Menschen in Gewissensfragen kompetent zu beraten und zu unterstützen.
Der Bereich Weltanschauungsfragen hingegen wird künftig nicht mehr auf Kirchenkreisebene bearbeitet, sondern an die landeskirchliche Ebene angebunden. Ziel ist eine fachlich gebündelte und überregionale Bearbeitung dieses sensiblen Themenfeldes.

Bedeutung der Kirchenkreissozialarbeit hervorgehoben

Neben den inhaltlichen Weichenstellungen nahm auch der Austausch über die laufende Arbeit im Kirchenkreis Raum ein. In Andacht und Gespräch wurde der Blick auf die gemeinsame Verantwortung gerichtet. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit der Kirchenkreissozialarbeit vertieft und ihre Bedeutung für die kirchliche Präsenz in der Region hervorgehoben.

Blick auf die gemeinsame Verantwortung

Neben den inhaltlichen Weichenstellungen nahm auch der Austausch über die laufende Arbeit im Kirchenkreis Raum ein. In Andacht und Gespräch wurde der Blick auf die gemeinsame Verantwortung gerichtet. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit der Kirchenkreissozialarbeit vertieft und ihre Bedeutung für die kirchliche Präsenz in der Region hervorgehoben.

Neues Team zur Vorbereitung der Tagungen gewählt

Ein weiterer Schwerpunkt war der Blick nach vorn: Die Orte und Themen der kommenden Kirchenkreiskonferenzen wurden beraten und – unter Vorbehalt – festgelegt. Darüber hinaus wählte die Konferenz ein neues Team, das künftig die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Tagungen übernehmen wird.
Mit einem Reisesegen endete die digitale Konferenz. Trotz der räumlichen Distanz zeigte sich deutlich: Der Kirchenkreis bleibt handlungsfähig, dialogbereit und zukunftsorientiert – und setzt mit den aktuellen Beschlüssen ein klares Zeichen für Kontinuität und zugleich für notwendige Erneuerung.

Johannes Drechsler, Diakon