Die „Pusteblume“ im City‑Center an der Segelckestraße ist längst mehr als ein kleines Projekt am Rande. Was im Dezember 2025 als neuer Second‑Hand‑Shop für Kinderbedarf startete, hat sich zu einem lebendigen Ort entwickelt, an dem Nachhaltigkeit, soziale Unterstützung und Gemeinschaft zusammenwachsen.
Kirchenkreiskonferenz zeigt sich angetan
Mitglieder der Kirchenkreiskonferenz haben die Räume bei ihrer jüngsten Sitzung besucht und konnten sich vor Ort davon überzeugen, wie groß die Nachfrage nach preisgünstiger Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwagen und weiteren Alltagshilfen ist. Pastorinnen und Pastoren, Diakone und Diakonninen äußerten sich sehr positiv über die „Pusteblume“ und lobten das Projekt ausdrücklich, weil es gezielt die Schwächeren unserer Gesellschaft unterstütze. „Der Bedarf ist enorm – und er steigt weiter“, fasste Michaela Wachsmuth, Geschäftsführerin der Diakonie Cuxland, die Situation zusammen.
Ein Laden, viele Spenden, immer weniger Platz
Die Regale der „Pusteblume“ sind gefragt – und oft gut gefüllt. Die Hilfsbereitschaft der Menschen in der Region ist nach wie vor spürbar groß: Kinderkleidung, Spielsachen, Laufställe, Kleinkindwagen und andere gebrauchte Artikel nehmen nicht ab, sondern häufen sich immer weiter an. Die Diakonie muss daher immer wieder neue Regale anschaffen, um die vielen Spenden übersichtlich unterzubringen.
Frage der Unterstützung ist auch Herausforderung
"Wir freuen uns sehr über die Unterstützung, aber genau hier zeigt sich auch die Herausforderung", sagte Wachsmuth. Aber diese Sachen benötigten jemanden, der sie einsortiere, prüfe, ausstelle und am Ende mit einem Lächeln an die Kundinnen und Kunden weitergebe. Wachsmuth: "Diese Aufgabe kann das professionelle Diakonie‑Team allein nicht bewältigen."
Andreas Schoener, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln