„Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu bringen, und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet.“ So sagt es Jesus in Die Bibel – Lukas 12,49. Was für ein Wort! Kein kleines Licht, keine vorsichtige Flamme. Jesus spricht von einem Feuer, das Herzen verändert, Menschen neu macht und die Welt mit Gottes Gegenwart erfüllt.
An Pfingsten sehen wir dieses Feuer. Die Jünger sitzen beieinander, unsicher, wartend, vielleicht auch voller Fragen. Und dann geschieht es: „Plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen.“ Nicht aus menschlicher Begeisterung. Nicht aus religiöser Anstrengung. Es kam von oben. Gottes Geist selbst erfüllt den Raum. Feuerzungen erscheinen über den Menschen. Das Feuer Gottes entzündet Leben.
"Dieses Feuer machen wir nicht selbst"
Das Entscheidende ist: Dieses Feuer machen wir nicht selbst. Jesus sagt nicht: „Zündet ein Feuer an!“ Er sagt: „Ich bin gekommen, Feuer zu bringen.“ Der Heilige Geist ist kein Produkt unserer Emotionen, keiner Stimmung, keiner menschlichen Kraft. Er ist Geschenk Gottes. Wo Gott wirkt, da entsteht Leben. Da wird Glaube echt. Da wird Liebe stark. Da beginnt Hoffnung zu brennen.
"Der Heilige Geist ist keine Kraft irgendwo im Universum"
Und dieses Feuer bleibt. Alles menschliche Feuer verlischt irgendwann. Begeisterung ebbt ab. Gefühle wechseln. Doch der Geist Gottes bleibt, weil Gott selbst ewig ist. Der Heilige Geist ist keine Kraft irgendwo im Universum, kein unpersönlicher Einfluss. Er ist Gott selbst, gegenwärtig in unserem Herzen. Der lebendige Christus wohnt durch seinen Geist in uns.
"Bitterkeit verliert ihre Macht, Rechthaberei schmilzt"
Darum verändert Gottes Geist Menschen von innen heraus. Bitterkeit verliert ihre Macht. Rechthaberei schmilzt. Alte Bindungen lösen sich. Wer sich dem Geist Gottes öffnet, in dem wächst etwas Neues. Nicht Druck und Krampf, sondern Frucht: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
"Gott schenkt seinen Geist nicht sparsam"
Vielleicht spürst du heute: Mein inneres Feuer ist klein geworden. Dann darfst du neu bitten: „Heiliger Geist, erfülle mich.“ Gott schenkt seinen Geist nicht sparsam. Er liebt es, müde Herzen neu zu entzünden. Das Feuer vom Himmel brennt noch heute.
Johannes Drechsler, Pfarrverwalter i.A.
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