Der Herbst ist längst angekommen im Altenbrucher Land. Blätter rieseln von den Bäumen, und über den weiten Marschen liegt die stille Stimmung der Jahreszeit. Auch rund um das alte Pastorat scheint die Zeit stillzustehen. Doch der Eindruck täuscht: Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen, damit das Haus von 1740 bald zu einem neuen Treffpunkt für die Gemeinde und das Dorf werden kann.
Ohne Förderzusage wäre es nicht gegangen
Im April 2025 erhielt der Kirchenvorstand von St. Nicolai Altenbruch die Zusage über 500.000 Euro Fördermittel für die Sanierung des bisherigen Pfarrhauses und seinen Umbau zum Gemeinde- und Dorfgemeinschaftshaus. Mitte Oktober waren vor Ort noch keine Bauarbeiten zu sehen. Doch viele wichtige Schritte sind bereits erfolgt, berichtet Kirchenvorsteher Kurt Bode in der aktuellen Ausgabe des Gemeindebriefs von St. Nicolai.
Kaufvertragsentwurf wird derzeit geprüft
Eine wesentliche Voraussetzung für die Sanierung ist der Verkauf des bisherigen Gemeindehauses. Ein Käufer ist gefunden; der Kaufvertragsentwurf wird derzeit vom Kirchenamt in Bremerhaven und von der Landeskirche in Hannover geprüft.
Notwendige Vermessungen sind gelaufen
Auch die Grundstücke müssen für das Vorhaben neu aufgeteilt werden. Die dafür nötigen Vermessungsarbeiten fanden Mitte August 2026 statt. So entsteht nach und nach die Grundlage für die nächsten Schritte – auch wenn davon vor Ort bislang wenig zu sehen ist.


