Offen über Schwierigkeiten reden und gemeinsam nach Wegen suchen: Der Besuch von Landesbischof Ralf Meister in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde An der Oste stand ganz im Zeichen des persönlichen Austauschs.
Zunächst ein Besuch auf der Baustelle
Dabei ging es am Dienstag um das neue Gemeindehaus, die Herausforderungen durch die Fusion dreier Gemeinden und die Frage, wie Kirchengemeinden künftig besser voneinander lernen können.
Am Nachmittag besuchte Meister zunächst die Baustelle des neuen Gemeindehauses. Hier koordiniert Gemeindemanager Bjørn-Arne Klaehn die Arbeit und wird dabei von ehrenamtlichen Mitgliedern des Kirchenvorstands unterstützt. Das Bauprojekt ist eines von vielen Vorhaben, die neben dem laufenden Geschäft der Kirchengemeinde organisiert und begleitet werden müssen.
Kartoffelsalat und Würstchen im alten Gemeindehaus
Nach dem Baustellenbesuch traf sich die Runde im alten Gemeindehaus in Basbeck. Bei Kartoffelsalat und Würstchen, darunter auch vegetarische Varianten, sowie Cola, Bier, Fanta, Apfelsaft und Mineralwasser entwickelte sich ein offenes Gespräch. Der Kirchenvorstand nutzte die Gelegenheit, die eigenen Probleme und Belastungen anzusprechen. Der hohe organisatorische Aufwand, bürokratische Hürden und die Herausforderungen der Fusion kamen dabei zur Sprache.
Ralf Meister machte sich etliche Notizen
Meister hörte aufmerksam zu und notierte sich die angesprochenen Punkte auf einem Stück Papier. Für den Kirchenvorstand war es wohltuend, die Schwierigkeiten einmal ausführlich schildern zu können und mit den eigenen Anliegen Gehör zu finden. Schließlich tragen die Verantwortlichen vor Ort viel Verantwortung, während sich die Rahmenbedingungen durch den Zusammenschluss verändern.


