So soll es sein: Die Jungen und Mädchen auf dem Campingplatz Achtern Diek in Otterndorf lachen, freuen sich auf den neuen Tag. Auch Pfarrer Jochen Löber und sein Team sind guter Dinge. Ferienzeit ist Kirchenzeltzeit. Den Auftakt an diesem Vormittag macht die Zachäus-Geschichte – doch das ist längst nicht alles.
Seit Ferienbeginn in NRW sind noch mehr Kinder da
Noch bis zum 8. August soll das Kirchenzelt in Otterndorf ein Ort sein, an dem Kleine und Große ausspannen, beieinander sind, erzählen, basteln, singen und spielen können. „Es läuft richtig gut", sagt Löber mit Blick auf die Resonanz seit dem Start vor knapp zwei Wochen. Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind noch mehr Kinder mit ihren Eltern dazugekommen; sie genießen die Abwechslung, die Auszeit vom Alltag. Jochen Löber – er ist im Hauptberuf Pastor in Kassel und betreut die Aktion der Evangelischen Urlauberseelsorge Cuxhaven-Hadeln inzwischen im dritten Jahr – teilt dies: „Ich freue mich, wenn wir miteinander christliche Lieder singen, spielen und Geschichten hören."
Jesus bleibt stehen, schaut hinauf und ruft ihn beim Namen
Wie gesagt: An diesem Morgen geht es um Zachäus – den kleinen Zöllner, der neugierig ist auf Jesus, aber in der Menge nicht weiterkommt. Also klettert er auf einen Maulbeerfeigenbaum, drückt sich durchs Blattwerk und wartet. Was dann geschieht, hat ihn selbst am meisten überrascht: Jesus bleibt stehen, schaut hinauf und ruft ihn beim Namen. „Zachäus, steig schnell herunter! Ich muss heute in deinem Haus einkehren." Aus dem Beobachter wird ein Gastgeber, aus dem Außenseiter ein Eingeladener.


