Neues Fahrzeug unter Gottes Segen für den Dienst am Nächsten

Nachricht Basbeck, 16. Februar 2026

„Ein Hoffnungszeichen auf Rädern“ – so bezeichnete Diakon Johannes Drechsler das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Basbeck.
Und mit eben diesen Worten stellte der Diakon der neu fusionierten Kirchengemeinde An der Oste das Gefährt denn auch unter Gottes Segen. Zugleich machte er deutlich, worum es im Kern geht: um gelebte Nächstenliebe und verlässliche Hilfe in Momenten der Not.

Geistliche Deutung des Feuerwehrdienstes

Im Mittelpunkt der Andacht stand die geistliche Deutung des Feuerwehrdienstes. Drechsler erinnerte an eine persönliche Begegnung mit Ortsbrandmeister Alexander Stach während eines Einsatzes der Notfallseelsorge. Dabei sei ihm neu bewusst geworden, dass Feuerwehr weit mehr sei als Technik und Taktik.

"Und doch atmen die Menschen auf, weil Hilfe unterwegs ist"

„Feuerwehr bedeutet, da zu sein – nicht nur zu handeln, sondern auch mitzufühlen“, sagte der Diakon. Wo das Fahrzeug ausrücke, sei meist etwas nicht in Ordnung. Und doch atmeten Menschen auf, weil Hilfe unterwegs sei und niemand allein bleibe. So werde das Einsatzfahrzeug zu einem sichtbaren Zeichen der Hoffnung – nicht durch seine Ausstattung allein, sondern durch die Menschen, die Verantwortung übernehmen. Besonders betonte Drechsler, dass die eigentliche Stärke nicht im Motor liege, sondern in klaren Gedanken, ruhigen Händen und im Vertrauen innerhalb der Gemeinschaft.

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter als Fingerzeig

Unter dem Leitspruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ spannte er - auch in Anwesenheit von Samtbürgermeister Jan Tiedemann sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinde, Nachbarschaft und befreundeten Wehren – den Bogen von der christlichen Hoffnung zur konkreten Einsatzpraxis. Wie im Gleichnis vom barmherzigen Samariter gehe es nicht um Zuständigkeiten, sondern darum, das zu tun, was jetzt geboten sei.

Gebet um verlässliche Technik, behütete Wege und starke Kameradschaft

Im Segensgebet bat der Diakon um Schutz und Bewahrung für Fahrzeug und Besatzung, um verlässliche Technik, behütete Wege und eine starke Kameradschaft. Sein Wunsch, dass möglichst viele Fahrten „Fahrten der Hilfe“ und alle Fahrten „Fahrten der Heimkehr“ sein mögen, fand spürbare Zustimmung unter den Anwesenden.