Das ist jetzt Endspurt pur. Das ist Stress. Am kommenden Sonntag, 31. Mai 2026, wird die St. Georg-Kirche nach umfassender Sanierung endlich wieder als Gotteshaus zur Verfügung stehen. Die Arbeiten im Innenraum – auf den Tag genau fast vor einem Jahr in Angriff genommen – sind beendet. Doch noch bleibt so einiges zu tun.
Peter Wulff ist vorgefahren. Der Spezialist für Kirchturmtechnik aus Herford will vor dem großen Eröffnungsgottesdienst noch Geläut und Uhr in Ordnung bringen. Kirchenvorständin Anja Asendorf atmet auf. „Gut, dass Sie da sind.“ Gemeinsam eilen sie ins Innere des noch dunklen Gotteshauses.
Doch den beiden geht schnell ein Licht auf. Küsterin Yvonne Sieb kippt den Schalter – und überall wird’s hell: über dem Altar, über den Kirchenbänken, auch das Christuskreuz an der Wand bekommt einen frischen Spot.
Dunkles Kapitel gehört der Vergangenheit an
„Wir haben endlich wieder Licht“, sagt Asendorf und erinnert sich daran, wie sie vor einiger Zeit einer älteren Dame im Gottesdienst mit dem Handy-Licht den Liederzettel erleuchten musste. Solche dunklen Kapitel gehören nun der Vergangenheit an. Apropos Licht: Die beiden neuen Außenleuchten hat Nils Rettmer von der Firma Uthenwoldt gesponsert – der Beleuchtungsetat war aufgebraucht.