Es ist dunkel, als der Alarm eingeht: Verkehrsunfall, mehrere Personen, unklare Lage. Wenige Minuten später sind die Feuerwehrleute vor Ort. Blaulicht liegt auf dem nassen Asphalt, aus einem beschädigten Wagen fließt Motoröl. Während die Einsatzkräfte die technische Rettung der Eingeklemmten vorbereiten, sitzt eine junge Frau am Straßenrand. Sie zittert, weint und wiederholt immer wieder denselben Satz: „Ich kann nicht glauben, was passiert ist.“
Wichtige Infos für kräftezehrende Wirklichkeit
In solchen Momenten braucht es mehr als technische und medizinische Hilfe. Es braucht Menschen, die Ruhe vermitteln, zuhören und da bleiben. Genau darum ging es bei einer Schulung der Notfallseelsorge für Feuerwehrangehörige in Cadenberge - wichtige Informationen in Theorie und Praxis für eine oftmals kräftezehrende Wirklichkeit.
Lange Nachwirkungen bei Einsatzkräften und Betroffenen
Ein Einsatz kann nach wenigen Minuten beendet sein. Doch was Einsatzkräfte und Betroffene dabei erleben, kann noch lange nachwirken. Mit der „Ersten Hilfe für die Seele“ beschäftigten sich jetzt 24 Feuerwehrangehörige im Alter von 16 bis 50 Jahren bei einer Schulung der Notfallseelsorge des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln.


