Ein Kind ist für 30 Euro rundum versorgt
„Uns ist egal, wo die Kinder herkommen“, betont Schiefer. Entscheidend sei, dass sie hier einen Ort finden, an dem sie willkommen sind. Besonders Familien, die Unterstützung brauchen, sollen sich dieses Angebot leisten können. Dank der Förderung durch Landeskirche, Landkreis und Kirchenkreis zahlen Eltern nur 30 Euro pro Woche, und die Kinder sind rundum versorgt. „Wir wollen allen Kinder Teilhabe ermöglichen und unbeschwerte Ferienerlebnisse schaffen.“
"Gute Kooperation mit den Müttern und Vätern"
Der Kreisjugenddiakon hebt die gute Kooperation mit den Müttern und Vätern hervor. „Sie tragen den Grundgedanken des Deichcamps mit und unterstützen uns, wo sie können“, sagt Schiefer unter Hinweis darauf, „dass der eine oder andere Elternteil sein Kind sogar abends mal abholt, wenn das Heimweh zu groß wird und es am nächsten Morgen wieder pünktlich zurückbringt“.
"Mehr schaffen wir kaum noch"
Mit den Jahren ist das Deichcamp – mittlerweile das 14. seiner Art - weit über den Kirchenkreis hinaus bekannt geworden. 140 Kinder in zwei Wochen - das ist eine Größe, die die Organisatoren der Evangelischen Kirchenjugend jedes Jahr neu fordert. „Mehr schaffen wir kaum noch“, sagt Schiefer. Nicht nur personell, auch finanziell bewege man sich längst an Grenzen. Rund 25.000 Euro koste das Camp inzwischen. Ohne Unterstützung von Landeskirche, Landkreis, Kirchenkreis und weiteren Spendern wäre es nicht zu stemmen.