140 Meter lang zog sich am Samstagabend die „Blaue Tafel“ durch die Otterndorfer Innenstadt. Mehr als 200 Gäste kamen ins Gespräch, teilten Essen, Gedanken und Erinnerungen. Mittendrin Landesbischof Ralf Meister, der für Tischrede und Gebet sogar auf eine Bierbank steigen musste, damit er überall gesehen wurde. Unter dem Motto „Mee(h)r Blau-Töne“ wurde Gemeinschaft nicht nur beschrieben, sondern konkret erfahrbar.
"Blaue Tafel" ein Gemeinschaftswerk
Nach der Eröffnung an der Seebühne am Freitagabend und einem Samstag voller Begegnungen, Diskussionen und kultureller Angebote bildete die „Blaue Tafel“ den Höhepunkt des Elbekirchentag-Wochenendes. Vertreterinnen und Vertreter aus allen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln hatten in der historischen Altstadt die Tische mit selbstgemachten Köstlichkeiten bestückt. Superintendentin Kerstin Tiemann zeigte sich erfreut über das tatkräftige Miteinander.
Auch der Landesbischof probierte gern die Speisen
Landesbischof Ralf Meister nahm sich reichlich Zeit für Gespräche und probierte gern Speisen aus der Region und aus der lettischen Partnergemeinde Sloka, die mit einer Abordnung angereist war. Als Erinnerung erhielt der Gast aus Hannover von Tiemann einen „Elbi“, kuscheliges Maskottchen des Elbekirchentages.
Glauben, Gemeinschaft und Hoffnung geteilt
Als Kreiskantor Christian Müller am Ende des Abends „Der Mond ist aufgegangen...“ anstimmte, sangen alle mit. Dieser Moment wurde zum Sinnbild des Wochenendes: Menschen unterschiedlicher Herkunft teilten Glauben, Gemeinschaft und Hoffnung.


