Kirche muss zu den Menschen gehen – Pastor Matthias Hövelmann aus Cadenberge hat mit dieser Maxime seines Wirkens stets einiges bewegt. Auch diesmal. Mit „Eine Laterne geht auf Reisen“ hat er in der Gesamtkirchengemeinde Am Dobrock nicht nur viele Herzen erreicht, sondern auch tiefgehende, persönliche Erlebnisse und Erinnerungen ermöglicht, die in kleinen Tagebüchern festgehalten wurden.
Das kleine Licht und seine Bedeutung in dunkler Winterzeit
Im Dezember konnte jede Familie aus der Gesamtkirchengemeinde für eine Nacht eine Laterne in ihr Zuhause einladen. Diese wanderte dann von Haus zu Haus, von Mensch zu Mensch. Jeder durfte sich Gedanken darüber machen, was das kleine Licht in der dunklen Winterzeit symbolisieren möchte. Die Tagebuchaufzeichnungen zeigen, dass die Laternen nicht nur Licht brachten, sondern auch Gespräche und Reflektionen über das Leben und die Gemeinschaft anstießen.
„Das Licht soll Leben signalisieren, Liebe, Wärme und Hoffnung geben“, erklärt Pastor Hövelmann, als er durch die Einträge blättert. Auf einem Tisch vor dem Altar liegen zahlreiche, liebevoll gestaltete Tagebuchseiten, die von der Vielfalt der Erfahrungen zeugen.
„Katze“, „Spekulatius“, „Mimi“ und „Merle“ leuchten um die Wette
„Kita-Kinder aus Cadenberge haben die Laternen bunt gestaltet, so sind sie unverwechselbar“, freut sich der Pastor. Und die Kinder gaben allen Laternen einen Namen. Damit konnten sie die Gastgeber ganz persönlich begrüßen. So leuchteten „Katze“, „Spekulatius“, „Mimi“ und „Merle“ nicht nur warm und hell in den guten Stuben, sondern luden auch dazu ein, humorvolle und tiefgründige Gedanken und Alltagsmomente zu teilen.