Neues Zuhause für Superintendentur: "Himmelreich" noch getoppt

Nachricht Otterndorf, 11. März 2026

Kann man das „Himmelreich“ noch toppen? Lange Zeit hatte die Superintendentur des Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln in Otterndorf eine Adresse mit diesem biblischen Klang. Seit Anfang Februar arbeitet sie im Historischen Rathaus  – unter einem Dach mit der Kommune. Und der „Tag der offenen Tür“ zeigte: In Otterndorf lässt sich das „Himmelreich“ tatsächlich noch toppen.
Reges Kommen und Gehen herrschte am Mittwoch in den Räumen der neuen Superintendentur. Menschen strömten herein, warfen neugierige Blicke in die Büros – und blieben gern stehen, um ein paar Worte zu wechseln. Bei Brezeln, Kaffee und Orangensaft entwickelten sich schnell lebhafte Gespräche, Lächeln wechselte sich mit freundlichem Nicken ab, die Atmosphäre wirkte locker und einladend.

„Das passt gut zusammen“

Dass Kirche und Kommune nun gemeinsam unter einem Dach ihr Bestes geben, gefiel auch Samtgemeindebürgermeister Frank Thielebeule und Bürgermeister Claus Johannßen. „Das passt gut zusammen“, meinte Johannßen augenzwinkernd – vielleicht ergäben sich ja sogar noch ganz neue Synergieeffekte.

Neuer Standort eine Einladung zur Begegnung

Superintendentin Kerstin Tiemann griff diesen Gedanken gern auf. Der neue Standort mitten in der Stadt sei eine Einladung zur Begegnung. „Wir wollen hier ansprechbar sein“, sagte sie – für die Kirchengemeinden im Kirchenkreis ebenso wie für die Menschen in der Region.

Dank fürs Miteinander und die Loyalität

Zugleich dankte sie der Stadt Otterndorf als Eigentümerin des historischen Gebäudes für das „gute Miteinander“, den beteiligten Handwerkern in Abwesenheit für ihre sorgfältige Arbeit und ihrem Team für Geduld und Flexibilität während der Umzüge der vergangenen Wochen. Notwendig geworden war der Wechsel durch einen Feuchtigkeitsschaden in der bisherigen Superintendentur im Himmelreich 15.

Viele Gäste nutzten anschließend die Gelegenheit zu einem Rundgang durch das erste Obergeschoss, wo das Team der Superintendentur nun arbeitet. In und außerhalb der Büros, auf den Gängen und in der Küche ergaben sich immer wieder Gespräche – über kirchliche Themen, über die Stadt und über das, was die Menschen auf den Dörfern und in den Städten bewegt.

Immer wieder miteinander ins Gespräch gekommen

Auch stellvertretender Bürgermeister Peter Stelzenmüller zeigte sich angetan: Nach den Umzügen und mancherlei Widrigkeiten der vergangenen Monate sei es gut, dass die Superintendentur nun ein neues Zuhause gefunden habe. Das helle Ambiente wirkte wie eine Einladung, miteinander auf Augenhöhe zu begegnen – genau das, was die Superintendentur unter einem Dach mit der Kommune ermöglichen will.

...und die Gemeinschaft war deutlich spürbar

Schon zur Begrüßung hatte Kerstin Tiemann einen Satz aus der Bibel zitiert: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ An diesem Vor- und Nachmittag im Historischen Rathaus waren es deutlich mehr – und die Gemeinschaft war spürbar.

Andreas Schoener, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln