Es sind zwei Gottesdienste, die mehr erzählen als den Auftakt zu einem Schützenfest. Vor zwei Wochen feierte der Schützenverein Schüttdamm-Isensee im Rahmen seines 125-jährigen Bestehens den traditionellen Schützengottesdienst. Am Sonntag, 26. Juli, folgten die Schützenvereine Osten und Niederstich. Gefeiert wurden beide Gottesdienste in der St.-Petri-Kirche in Osten – jenem Ort, der für alle drei Vereine seit Jahren ein verbindendes Element ist.
Gottesdienst ist kein Programmpunkt
Denn die eigentlichen Schützenfeste beginnen erst eine Woche später. Der Gottesdienst steht bewusst davor. Nicht als Programmpunkt, sondern als Zeichen dafür, dass Gemeinschaft mehr ist als ein Festwochenende.
Ehrenamt, Verlässlichkeit und Nachbarschaft
Seit 2019 zieht die Sommerkirche der Region Ost im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln durch die Dörfer. Sie sucht bewusst die Nähe zu den Menschen und ihren Vereinen. Gerade die Schützenvereine stehen dabei exemplarisch für das, was das Leben zwischen Elbe und Weser bis heute prägt: Ehrenamt, Verlässlichkeit und Nachbarschaft.
„Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Worte Jesu: „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt.“ Die Predigt machte deutlich, dass christlicher Glaube und Schützenwesen mehr verbindet, als auf den ersten Blick sichtbar wird. Es geht um Verantwortung füreinander, um Zusammenhalt und darum, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.


