Das Team der Kirchenwächter von St. Nicolai Altenbruch macht es möglich: In den Sommer- und Ferienmonaten Juli und August gibt es erstmals einmal in der Woche einstündige offene Führungen in und um den Altenbrucher “Bauerndom”. Treffpunkt ist jeden Mittwoch um 10.30 Uhr vor oder in der Kirche – je nach Wetterlage. “Die erste Führung findet am 1. Juli statt, Finale ist am 26. August”, sagt Ulrike Grünrock-Kern, die die Aktion koordiniert.
Eine Gruppe von engagierten Ehrenamtlichen
Die Kirchenwächter sind eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich schon seit vielen Jahren darum kümmern, dass die Kirche für Besucher geöffnet wird. Es gab auch immer schon Führungen für angemeldete Gruppen. “Aber auf das Abenteuer mit offenen Führungen, zu denen jeder Interessierte zu den angekündigten Terminen spontan nach Altenbruch kommen kann, lassen wir uns zum ersten Mal ein”, erklärt Grünrock-Kern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Über Spenden, die dem Erhalt der Kirche zugutekommen, freut sich die Gemeinde natürlich.
Reformationsjubiläum gab den Anstoß fürs neue Angebot
St. Nicolai feiert in diesem Jahr das 500. Jubiläum der Reformation in Altenbruch und im Hadelner Land. Dieses historische Datum gab den Anstoß für das neue Angebot. Die rund 750 Jahre alte Kirche ist kein Museum. Aber sie erzählt von Inhalten und Zusammenhängen des Glaubens. Texte, Kunst und Musik treffen hier zusammen, Geschichte wird lebendig.
Allein schon die Zufahrt hält Interessantes bereit
Genau das wollen die Kirchenwächter bei ihren Führungen vermitteln. Interessant ist schon allein die Zufahrt auf die hohen Doppeltürme Anna und Beate, die auf die historische Bedeutung der Altenbrucher Kirche hinweisen. Und nicht nur das: Sie dienten im Mittelalter auch als Seezeichen für die Schifffahrt auf der Elbe. Kirchtürme mit Leuchtturmfunktion, sozusagen. Viel zu entdecken also in und um St. Nicolai Altenbruch!


