St. Severi: Wenn Notenklang von Leben und Vergänglichkeit erzählt

Veranstaltung Otterndorf, 21. November 2026
Es ist Musik, die unter die Haut gehen kann: Zwischen Trost und Zuversicht, zwischen Abschied und Hoffnung bewegen sich drei bedeutende Werke der Barockzeit, die bei einer besonderen Abendmusik in der St.-Severi-Kirche Otterndorf erklingen. Die Kantorei St. Severi lädt dazu am Samstag, 21. November 2026, um 17 Uhr ein – am Vorabend des Ewigkeitssonntags, an dem die evangelische Kirche ihrer Verstorbenen gedenkt. Im Mittelpunkt des Konzerts stehen zwei Kompositionen von Johann Sebastian Bach (1685–1750): die Motette „Jesu, meine Freude“ (BWV 227) und die Kantate „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (BWV 56). Hinzu kommt das Requiem f-Moll von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704). Die Werke eröffnen unterschiedliche musikalische Zugänge zu existenziellen Fragen des Lebens. Sie verbinden kunstvolle Mehrstimmigkeit mit ausdrucksstarken Arien und einer eindrucksvollen barocken Klangfülle.
 
Namhafte Solistinnen und Solisten verpflichtet
 
Für die solistischen Partien konnten Malwine Nicolaus und Cora Theobald (Sopran), Julie Comparini (Alt), Enrico Busia (Tenor) und Yoobin Jung (Bass) gewonnen werden. Gemeinsam mit einem Instrumentalensemble musiziert die Kantorei St. Severi unter der Leitung von Kreiskantor Christian Müller.
 

Besondere Ausdruckskraft

Die Abendmusik bietet Gelegenheit, die besondere Ausdruckskraft dieser Kompositionen in der Atmosphäre der historischen St.-Severi-Kirche zu erleben. Gerade in der Zeit vor dem Ewigkeitssonntag können die Werke mit ihren Klängen und Texten Raum für Besinnung, Erinnerung und Hoffnung eröffnen.
Interessierte Besucher sollten sich diesen Termin jetzt schon notieren. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.