„Ich wollt‘, es wär‘ mal wieder Viertel vor Sieben…“ – wer erinnert sich nicht an diese Zeilen im gleichnamigen Lied von Reinhard Mey, mit denen einst diese besonderen Abendgottesdienste in Warstade eröffnet wurden? Vielleicht spürt man ein leises Aufhorchen, ein Innehalten, wie bei einer Uhr, deren Zeiger auf einen Augenblick zeigen, der längst vergangen scheint, und doch in der Erinnerung lebendig bleibt.
Und über allem lag diese leise Sehnsucht...
Es waren Abendgottesdienste der ganz anderen Art: moderne Lieder, Predigt im neuen Format, Abendmahlsliturgie ungewöhnlich gestaltet – und über allem lag diese leise Sehnsucht: die Erinnerung an Geborgenheit früherer Tage und die Frage, die bis heute bleibt: Wo findet die Seele ihre Heimat?
In Warstade geht es einen Tag früher los
Jetzt gibt es Grund zur Freude: Die „Viertel-vor-Sieben“-Gottesdienste starten wieder. Der für Sonntag, 15. März 2026, 18.45 Uhr, in der Christuskirche Warstade geplante Gottesdienst muss jedoch um einen Tag vorverlegt werden. Er findet nun am Samstag, 14. März 2026, zur gleichen Zeit am gleichen Ort statt. Programm, Stil und Atmosphäre bleiben unverändert: ein Gottesdienst der anderen Art, mit Anspiel, trialogischer Predigt – hier „Botschaft“ genannt – und natürlich mit Abendmahl.
Termine auch in Hechthausen geplant
Weitere Termine in diesem Jahr sind: Sonntag, 14. Juni 2026, in Hechthausen, Sonntag, 20. September 2026, in Warstade und Samstag, 12. Dezember 2026, in Hechthausen. Das „Viertel-vor-Sieben“-Team freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.