Die Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth lädt zum feierlichen Abschluss ihrer diesjährigen Orgelkonzertreihe nach St. Jacobi in Cuxhaven-Lüdingworth ein. Am Samstag, 22. August 2026, um 18 Uhr ist dort die international renommierte Organistin Mari Fukumoto mit dem Konzertprogramm „Freiheit und Pracht“ zu Gast.
Regelmäßig in vielen internationalen Konzerthäusern
Mit Mari Fukumoto kommt eine der gefragtesten Organistinnen unserer Zeit an die historische Wilde-Schnitger-Orgel (1598 bis1684). Die in Tokio geborene Künstlerin ist an bedeutenden Orgeln im In- und Ausland zu Gast und konzertiert regelmäßig in internationalen Konzerthäusern. Dabei arbeitet sie mit renommierten Orchestern zusammen, darunter das City of Kyoto Symphony Orchestra, das Tokyo City Philharmonic Orchestra, das Symphonie-Orchester des Slowakischen Rundfunks sowie das Sinfonieorchester der Nationalphilharmonie Warschau.
Nach der Ausbildung in Tokio ging es nach Hamburg
Ihre musikalische Ausbildung erhielt Mari Fukumoto zunächst an der Nationaluniversität für Kunst und Musik in Tokio. Anschließend setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Wolfgang Zerer fort. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie auch durch zahlreiche Wettbewerbserfolge, darunter erste Preise beim Daniel-Herz-Wettbewerb in Brixen und beim Agati-Tronci-Wettbewerb im italienischen Pistoia im Jahr 2014.
Eine vielseitige und profilierte Künstlerin
Auch ihre Diskografie unterstreicht ihren Rang als vielseitige und profilierte Künstlerin: Noch 2014 erschien ihr Debüt-Album bei Naxos. 2022 wurde eine CD-Aufnahme mit dem NFM Wrocław Philharmonic Orchestra veröffentlicht, ihre jüngste Solo-CD erschien im Herbst 2024.
Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin
Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit ist Mari Fukumoto auch als Lehrende sehr geschätzt. Von 2019 bis 2023 war sie als künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar tätig. Von 2022 bis 2024 übernahm sie die Hauptvertretung der vakanten Organist*innenstelle an der Frauenkirche Dresden. Derzeit lehrt sie als Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin.
Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt
Das Publikum darf sich auf ein ebenso klangprächtiges wie vielseitiges Programm freuen. Zu hören sind unter anderem Werke von William Byrd, Delphin Strunck, Samuel Scheidt mit „Vater unser im Himmelreich“ sowie Vincent Lübecks „Praeludium in C“. In der besonderen Atmosphäre der St. Jacobi-Kirche verspricht dieser Abend ein eindrucksvolles Konzerterlebnis zu werden, bei dem sich die klanglichen Möglichkeiten der historischen Orgel auf besondere Weise entfalten. Der Eintritt beträgt 12 Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.


