Ev.-luth. Kirchengemeinde Oberndorf / St. Georg

Über die Gemeinde

Zur ev.-luth. St.-Georgs-Kirchengemeinde Oberndorf gehören die Bewohner der Deichsiedlung an der Oste mit den Ortsteilen Oberndorf, Ahrensflucht, Braak und Laak westlich der Oste und Bentwisch, Hasenfleet, Moorstrich, Zollbaum und Niederstrich östlich der Oste. Seit 1977 sind beide Seiten der Oste durch eine Brücke verbunden, die die alte Fährverbindung ablöste.

Der Gottesdienst wird in der Regel im zweiwöchigen Abstand, morgens und abends, gefeiert. Nach jedem Gottesdienst, der morgens gefeiert wird, ist „Kirchenkaffee“ im Gemeindehaus: Gelegenheit, Gedanken und Informationen beim geselligen Beisammensein auszutauschen.
Der Kirchenvorstand gibt etwa vierteljährlich den Gemeindebrief Nachrichten von der Kirche am Fluss heraus, der an alle Anwohner verteilt wird. Dort sind nähere Informationen verzeichnet. Gottesdienste werden in der Niederelbezeitung am Freitag unter der Rubrik Kirchliche Nachrichten angekündigt.

Als besonders schönes Monument im Dorfkern gilt die Backsteinkirche mit ihrem älterem Westturm (um 1300) am Ostedeich direkt an der ehemaligen Fährlücke. Die ältere Kirche wurde 1643 in einem Bittscheiben als stark baufällig erwähnt, 1653 wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen.

Konzerte oder zeitgenössische Ausstellungen, wie die regelmäßig jährlich stattfindende Aktion Bilder in der Kirche und kulturhistorische Ausstellungen im Kirchenraum reizen Touristen und Einheimische zu wiederholten Kirchenbesuchen auch außerhalb der Gottesdienstfeiern. Die Kirche wird in den Sommermonaten täglich von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr von den ehrenamtlichen Kirchenwächtern für Besucher geöffnet.

Kunsthistorisch sehenswürdig sind zum Beispiel die Grabplatte 'derer zu Brobergen' an der Kirchenmauer außen links neben dem Eingang, im Inneren das Taufbecken (das von Material, Formgebung, Verarbeitungs- und Gebrauchsspuren her auf etwa 1000 Jahre Alter geschätzt wird), die Röver-Orgel von 1879, und der geschnitzte Altar und der schwebende Taufengel, beide angefertigt von Jürgen Heitmann (um 1663).

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